Türkranz aus Hagebutten

Während der Sommer hier nun endgültig vorbei zu sein scheint, kümmere ich mich schon mal um die Herbst-Deko. Los geht´s an der Haustür mit einem

Türkranz aus Hagebutten

Jeden Tag komme ich an einen kleinen Busch vorbei, der Hagebutten-Artige Früchte trägt. Irgendwann bin dann mit Gartenschere und Handschuhen ausgerüstet hingegangen und habe ein paar Zweige abgeschnitten. Zum Arbeiten mit den Zweigen waren Handschuhe nötig. Üblicherweise bin ich ja keine großer Fan davon, aber dieses Mal ging es wirklich nicht ohne!

Ich habe mit einem relativ langen Zweig ohne Früchte angefangen und den einfach nur um den Ring gewickelt. Eigentlich hatte auch auch noch Band bereit gelegt, das brauchte ich aber nicht, weil meine frischen Zweige so weich und elastisch waren, dass ich sie ganz leicht um den Ring schlingen konnte.

Mit den kürzeren Zweigen habe ich dann für die Optik gearbeitet. Einen Zweig nach dem anderen um den Rohling geschlungen. Die Hagebutten dabei möglichst gleichmäßig auf der Rundung verteilt. Alle Enden ließen sich hierbei zwischen den Drahtring und den allerersten Zweig schieben.

 

Die Zweige habe ich hierzu immer einen nach dem anderen zugeschnitten und mich so rund um vor gearbeitet. Zum Aufhängen habe ich dann ein Stück rot-weißes Lieblingsband befestigt.

Nächstes Projekt sollte dann ein Deko für drinnen sein, mal sehen, was mir dafür einfällt. Wie immer verlinkt bei den Dienstagsdingen und Creadienstag.

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Kreativzeit 2018 – so war´s

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Auch in diesem Jahr war ich wieder bei der Kreativzeit der Messe Bremen zu Gast. Mittlerweile fühle mich in mich in Halle 7 schon richtig zu Hause 😉

Es waren sehr viele Anbieter dort, die ich auch in den letzten Jahren schon gesehen hatte. Neben der gewohnt großen Stoffauswahl fand ich auch wieder unzählige Stände mit Perlen, Scrapbookingzubehör und unterschiedlichen Farben und Stiften für diverse Mal- und Zeichentechniken. Im Gegensatz zu den letzten Jahren habe ich ich nicht an Workshops teilgenommen. Ich habe mich tatsächlich nur durchs Getümmel treiben lassen. Umschauen und Einkaufen waren meine Beschäftigungen am Freitag Nachmittag. Einige Zeitschriftenverlage hatten ( wie bereits in den letzten Jahren ) aktuelle und ältere Magazine kostenlos zur Verfügung gestellt. Diese finden sich traditionell in der sogenannte Leselounge, einem abgeteilten Bereich mit gemütlichen Sitzplätzen. Einen Blick in meine Einkaufstasche habe ich hier für dich.

Ich liebe Postkarten, manche behalte ich und rahme sie einfach ein, andere verschicke / verschenke ich. Kleine Stempel in einer Überraschungsbox benutze ich für Urlaubsalben oder um Notizen zu verschönern. Die Lichterkette ist Ersatz für eine, die leider nicht mehr funktioniert. Außerdem habe ich ein Stempelkissen und eine Schablone für Mixed Media Techniken gekauft. Ein kleines Nähset musste auch noch mit. In der Mitte siehst du meinen neuen stylischen Flaschenöffner mit Ankermotiv.

 

*Ich wurde von der Messe Bremen zum Besuch der Kreativzeit eingeladen. Diese Einladung beeinflusst meinen Bericht über die Veranstaltung in keinster Weise. Auf den Fotos sind Marken und Hersteller zu erkennen, alle abgebildeten Waren sind selbst bezahlt.

Werbung* #StopptRückwürfe – Schützt die Meere

Heute mal wieder ein Anliegen in Sachen Natur- und Meeresschutz. Die Deutsche Umwelthilfe e.V. setzt sich seit vielen Jahren auch für den Schutz der Meere ein. Das aktuell größte Projekt des Vereins ist eine Online Petition gegen illegale Fischrückwürfe  und die Durchsetzung des Schutzes der bestehenden Meeresschutzgebiete.

Was sind illegale Fischrückwürfe?

Hierbei handelt es sich um den sogenannten Beifang. Also kleine Fische oder Meerestiere, die eigentlich gar nicht in den Netzen hätten hängen bleiben sollen. Dieser Beifang ist viel zu klein, um als Speisefisch verkauft zu werden und bringt keinen Gewinn für die Fischer. Beifang entsteht auch bei der Verwendung von Grundschleppnetzen, die wirklich alles vom Meeresboden aufsammeln, was sich dort tummelt. Eigentlich sollte dieser Beifang komplett an Land gebracht und auf die Fangquoten angerechnet werden. Diese Berechnungsgrundlage wirkt sich dann auf die gesamte Fangquote aus. Also passiert es immer wieder, dass der Beifang zurück ins Meer geworfen wird. Diese Tiere sind sinnlos getötet worden. Dieses Vorgehen rottet die Fischbestände aus, weil sich halbtote Jungfische logischerweise auch nicht vermehren.

Was kannst du tun?

Zeichne die Petition hier! Mit deiner virtuellen Unterschrift zeigst du Julia Klöckner, der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, dass dir das Thema wichtig ist. Außerdem ist eine solche Petition die einfachste Möglichkeit zu zeigen, wie viele Leute sich für diese Sache einsetzen. Während ich diesen Beitrag schreibe, haben sich schon fast 100.000 Menschen beteiligt und ihren Unmut über die aktuelle Situation mitgeteilt.

Und / oder du schreibst deine persönliche Protestmail! Die passende Vorlage findest du ebenfalls unter dem angegebenen Link. Beim Ausfüllen des Formulars besteht unter dem vorgefertigten Text außerdem die Möglichkeit, eigene Ergänzungen hinzu zu fügen. Die Mail wird dann direkt an Frau Klöckner versendet.

Wie geht es weiter?

Die Deutsche Umwelthilfe erhofft sich mit dieser Aktion, dass die geltenden Regelungen endlich eingehalten werden! Außerdem soll sich die Bundesumweltministerin bei den nächsten Treffen mit ihren europäischen Kollegen für diese Regelungen einsetzen. In den kommenden Monaten werden die Fangquoten für Nord- und Ostsee sowie den Nordatlantik neu festgelegt. Hierbei muss auf jeden Fall weiter daran gearbeitet werden, die Überfischung der genannten Meere zu beenden.

Also los! Petition zeichnen und, die Meere schützen und Überfischung verhindern! Bitte teile diesen Beitrag und die Aktion in deinen sozialen Netzwerken, danke!

*Dieser Beitrag enthält Werbung. Die Fotos wurden mir von der Deutschen Umwelthilfe zur Verfügung gestellt.
Der Inhalt und meine Meinung wurden dadurch nicht beeinflusst. Weitere Infos:
www.trusted-blogs.com/werbekennzeichnung

Erntefest in Sottrum 2018

Heute mal ein Beitrag ohne viele Worte. Beim Erntefest in Sottrum gab es in diesem Jahr wieder liebevoll gestaltete Wagen, ein tolles Bühnenprogramm und gute Stimmung.

Die Vorbereitungen für die einzelnen Erntewagen starten bereits am Freitag. Da werden Kränze gebunden, die später die Wagen zieren. Äpfel durchbohrt um Apfelketten zu fädeln, Blumen passend geschnitten und gebunden und und und.

 

Und am Sonntagabend muss alles wieder runter…die Wagen werden schließlich gebraucht! 

Die Spatzen pfeifen übrigens bereits jetzt vom Dach des Heimathauses, dass im nächsten Jahr ein Jubiläum ansteht, dass gebührend gefeiert werden soll!

Was sind denn Artist Trading Cards?

Ein toller Aspekt der sozialen Medien ist ja, dass man immer wieder auf Dinge stößt, die einem im echten Leben nie begegnet wären. Für mich waren das neulich Artist Trading Cards, kurz ATC. Eine liebe Bekannte, der ich auf Instagram folge, zeigt immer wieder ihre bunten Mini-Kunstwerke und brachte mich darauf, mich damit zu befassen. Einen kleinen Auszug meiner Nachforschungen habe ich hier für dich zusammen gestellt.

Die Initiative entstand im Jahr 1997 aus einer Idee des schweizer Künstlers M. Vänçi Stirnemann heraus. Der Ursprung leitet sich von den Trading Cards ( Tauschkarten ) aus dem Sport- oder Comicbereich ab, die aus den USA stammen und in den letzten Jahren auch in Deutschland immer populärer wurden. Die Größe der Karten entspricht ebenfalls diesen: 2,5×3,5 inch, also etwa 64x89mm. Das Spannende ist neben der Herstellung mit Farben, Stempeln oder Strukturpaste das Tauschen. Hierfür gibt es nicht nur Facebookgruppen sondern richtige Tausch-Events in vielen amerikanischen uns europäischen Städten. Material, Thema und Technik sind jeden Teilnehmer selbst überlassen und es kann wirklich jeder mitmachen. Ich finde übrigens, dass sich die Karten auch ganz prima als Geschenkanhänger oder Grußkarten eignen.

Für meine Karten habe ich auf schwerem DIN A4 Papier zunächst mit unterschiedlichen Farben die Hintergründe gestaltet. Zum Teil habe ich die Farbe mit einer Walze aufgetragen, zum Teil aufgesprüht. Zusätzlich sind einige der Karten mit dreidimensionaler Strukturpaste versehen. Schicht um Schicht entsteht so eine immer andere Farbkombination mit ganz eigener Wirkung. Den Zuschnitt der einzelnen Karten habe ich nach dem Trocknen durchgeführt und mir die schönsten Papierabschnitte ausgesucht.

Die anderen Papiere werde ich entweder weiterbearbeiten um sie später ebenfalls als ATC zur Verfügung zu haben oder als Geschenkanhänger ausstanzen oder als Deko für Karten oder Scrapbooking zu verwenden.

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Schälchen mit Marmoreffekt selber machen

Hallo September! Der Sommer neigt sich mittlerweile dem Ende entgegen und es gibt schon wieder Tage, an denen es sich „kalt“ anfühlt. Soweit man bei 13 oder 18 Grad von „kalt“ sprechen kann, aber nach den letzten Monaten scheint es für mir eisig. Deswegen war es nun auch der richtige Zeitpunkt, ein DIY auszuproiberen, das ich schon ewig auf meiner Liste hatte: ein kleines Schälchen für Schnickes aus ofenhärtender Modelliermasse. Besonders angetan haben es mir die marmorierten Versionen, die auf Pinterest zu sehen sind.

So habe ich es gemacht:

Nachdem ich ganz lange nicht mit diesem Material gearbeitet hatte, hab ich mich erst mal wieder „eingelesen“, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Offensichtlich ist es sehr wichtig, die Masse vor der Verarbeitung geschmeidig zu kneten. Gelesen, getan: abwechselnd habe eine Schlange und eine Kugel geformt, bis die Knete wirklich weich und geschmeidig war.

Für den marmorierten Effekt dann die beiden Schlangen gegeneinander verdrehen, das habe ich insgesamt drei Mal gemacht. Dann wieder eine Kugel formen und diese ausrollen. Meine Arbeitsfläche sieht übrigens auf den Fotos etwas seltsam aus, weil ich direkt auf Backpapier gewerkelt habe. Das ist frei von Fusseln oder anderen Dingen, die besonders in der hellen Masse gerne hängen bleiben würden und es klebt nichts an. Freihändig eine Schale zu formen war für mich eher schwierig, deswegen habe ich mir eine kleine Glasschüssel zu Hilfe genommen und meine Knete darüber gelegt. Dabei kannst du dir dann noch aussuchen, welche Seite dir vom Muster besser gefällt.

Diese Schüssel hat von außen eine Art viereckige Reliefstruktur, die hinterher auf dem geformten Abdruck gut zur Geltung kommt. Dann also ab in den Ofen mit dem guten Stück und nach Herstelleranweisung backen. Übrigens scheint es keine gute Idee zu sein, Materialien unterschiedlicher Hersteller zu kombinieren, die verschiedene Temperaturangaben oder Backzeiten haben. Versuch es nicht, ich hab das schon für dich erledigt und es wird nicht richtig fest! 😦 Nach dem Backen dann die Schüssel von der Masse lösen und das Werkstück gut auskühlen lassen. Vom Lackieren habe sich in diesem Fall abgesehen, ich mag die matte Optik sehr. Nun ziert die neue Schale meinen Tisch und ich bewahre meine Clips darin auf.

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Bunte Armbänder

Bunte Armbänder aus Falzgummi mit unterschiedlichen Anhängern sind ein tolles Accessoire für warme Tage. Unter langen Ärmeln stören mich Armbänder manchmal, aber wenn es warm genug für kurze Sachen ist, trage ich sehr gerne Armschmuck. Perfekt wird der Look, wenn du mehrere dieser Bänder übereinander trägst.

Diese bunten Bänder gibt es als Meterware oder schon fertig geknotet. Die bereits geknoteten sind glaube ich als Zopfbänder gedacht ( korrigiere mich bitte, falls ich mich irre!? ) aber dafür finde ich sie gar nicht so gut geeignet. Das kann allerdings auch an meinen Haaren liegen. Wie auch immer, ich habe ein paar besonders schöne davon ausgesucht und ruck-zuck zu neuen Armbändern verarbeitet. Ein geblümtes Band trage ich „einfach so“, direkt aus der Packung. Ich konnte mich nicht entscheiden, welcher Anhänger aus meinen Vorräten am besten dazu passt und das Rosenmuster wirkt auch alleine schon richtig toll.

Die Herstellung der Armbänder erklärt sich schon fast von alleine: Zuerst das Material zusammenstellen, die Auswahl von Band und Anhängern nimmt bei diesem DIY den größten Teil der Zeit in Anspruch. Mit Nietstiften lassen sich die Perlen befestigen. Dafür einfach den Stift durch die Perle schieben, das obere Ende zu einer Öse biegen und überschüssigen Draht abschneiden. Meine Schmuckzange ist vorne rund, um damit zu biegen und hat kurz vor dem Scharnier einen mini Seitenschneider, sehr praktisch! Oder du verwendest einfach zwei einzelne Zangen. Die Anhänger, die bereits mit einer Öse versehen sind, befestige ich zusätzlich an einem Spaltring, so baumeln sie viel hübscher. Hier im Bild siehtst du noch mal alle Details:

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Mini Album selber machen

Heute gibt´s die Anleitung für ein Mini Album für Instax-Bilder. Ich stehe total auf den retro Style von Sofortbildern und sammele die schönsten gerne in eigens angefertigten Alben. Die Idee zu diesem Minialbum entstand, als ich übers Wochenende eingeladen war. Natürlich hatte ich die Instax im Gepäck und geplant der Gastgeberin die besten Fotos hinterher zu schenken.

 

So geht´s:

Zur Vorbereitung hatte ich bereits Zuhause zwei Sets von passenden Projekt-Life-Karten zusammen gestellt. Zwei Sets deshalb, weil sie unterschiedlich viele Karten beinhalten. Außerdem unterschiedliche Designs haben und ich auch für mich einige Schnappschüsse sammeln wollte. Sie haben eine Größe von etwa 7x10cm, zugeschnittener Karton erfüllt den gleich Zweck 😉 Diese Maße lassen einen hübschen Rand um das Foto und es bleibt noch ein bisschen Platz zum Beschriften. Gleichzeitig ist auch der Aufdruck noch zu erkennen. Die Karten habe ich oben links in der Ecke einmal mit der Lochzange gelocht um sie mit einem Buchbindering im Miniformat zusammen zu halten.

Alles Material für unterwegs befindet sich in dem kleinen Mäppchen: Schere, Fineliner zum Beschriften der Seiten, wasserfester Fineliner um auf den Fotos zu schreiben, diverses Washi-Tape, Deko Klammern und doppelseitige Klebepads.

Unterwegs habe ich also fotografiert was das Zeug hält und in einer ruhigen Minute am Abend die Bilder in chronologischer Reihenfolge eingeklebt. Dabei habe ich eine Kombination aus unsichtbarer Verklebung ( mit den Klebepads ) und sichtbarem Kleber aus Maskingtape gewählt. Die Beschriftung halte ich bei diesen Minialben üblicherweise in schwarz, mit dem bunten Untergrund und den Washitapes ist es dann bunt genug. Eigentlich kann ich kaum glauben, dass ich diesen Satz gerade geschrieben habe!

DIY Minialbum

 

Während die anderen Gäste fleißig Kirschen geerntet haben, habe ich also am Gartentisch gesessen und die Bilder eingeklebt. Fürs das zweite Album hat die Zeit unterwegs dann doch nicht mehr gereicht. Weil ich alle Materialien schon griffbereit hatte, war das dann Zuhause ganz schnell erledigt.

Verlinkt bei den Dienstagsdingen und Creadienstag.

 

12 von 12 im August

Hallo! Ich hoffe du hattest einen genauso tollen Sonntag wie ich 😉 Hier sind meine 12 Bilder vom 12.

Irgendwie bin ich heute später als üblich in den Tag gestartet. Zum Kaffee habe ich den Rest von diesem Buch gelesen, das kommt gleich wieder auf den Lese-Stapel, denn es sind so viele spannende Tipps drin! Gegen Mittag bin ich nach Bremen gefahren.

Erster Programmpunkt dort: Mittagessen! Danach ein ausgiebiger Spaziergang, bei dem ich was Neues entdeckt habe, das Projekt Stadtgemüse offensichtlich war ich schon viel zu lange nicht mehr hier!

Dann noch ein Eis, es stellte sich heraus, dass das Abendessen danach ausfällt, ich war pappsatt! Wichtigste Aufgabe in den letzten Wochen: Blumen und Kräuter gießen. Am späteren Nachmittag habe ich mir eine DVD angesehen und festgestellt, dass ich unbedingt mal ins Paula Modersohn Becker Museum möchte!

Nach dem Film wieder ab nach draußen, was ein toller Sommer! Später am Abend war ich noch bei einer Veranstaltung und von der Parkplatzsituation echt überrascht. Zum Abschluss des Tages habe ich noch meine Sachen für morgen rausgelegt. Dann fällt der Start in die Woche doch gleich viel leichter!

Verlinkt wie immer bei Draußen nur Kännchen.