#fünffragenamfünften im April

Hallo mal wieder! Nachdem ich gefühlte Ewigkeiten krank war und nicht mal am Schreibtisch sitzen konnte, geht es mir jetzt endlich besser und ich bin direkt mal wieder bei #fünffragenamfünften am Start. In ihrer Monatskolumne stellt Luzia Pimpinella  jeden Monat mehr oder weniger verrückte Fragen und sammelt die Antworten in ihrem Blog.

Darum geht´s im April:

1. Machst du oft mehrere Dinge gleichzeitig?

Ja, sehr oft sogar. Kochen und telefonieren, mich unterhalten und die Spülmaschine ausräumen, beim Autofahren ein Hörbuch hören oder während ich irgendwo warte, lesen. Dazu kommen noch Dinge auf die man einfach nur wartet während man etwas anderes tut: kommt der erwartete Telefonanruf, während ich die Wäsche aufhänge? Ich hab das Gefühl, dass ich nichts schaffen würde, wenn ich nur eins nach dem anderen machen würde… Gleichzeitig habe ich aber festgestellt, dass ich ein gewisses Mass an Konzentration dafür brauche, sonst hab ich am Ende nämlich nichts geschafft und lauer wichtige Dinge irgendwo verlegt.

2. Mit wem hast du deine erste Freundschaft geschlossen? Hast du zu diesem Menschen heute noch Kontakt?

Huh, ich habe eine Weile darüber nachgedacht und echt keine Ahnung, wer das gewesen sein könnte! Demnach sind wir heute auch nicht befreundet. Meine quasi ältesten Freunde kenne ich seit etwa 20 Jahren. Ich sprach vor einigen Wochen mit einem von ihnen und wir haben festgestellt, was alles passiert ist und wie ALT wir mittlerweile sind, oh Schreck!! Wir haben schon viele gemeinsame Partys gefeiert, ein Paar war damals schon verheiratet, dann haben andere geheiratet, Kinder wurden geboren, Familienmitglieder sind gestorben…

 3. Bist du in der virtuellen Kommunikation anders als von Angesicht zu Angesicht?

Ja, ich habe bemerkt, dass ich bei virtuellen Nachrichten empfindlicher reagiere als bei einer „richtigen“ Unterhaltung. Aus dem Grund schreibe ich auch meine eigenen Nachrichten vorsichtiger und denke mehr darüber nach, welcher Emoji der passende ist.

4. Vermeidest du bestimmte Musik, weil sie dich traurig macht?

Nein, ich wüsste gar nicht, dass mich Musik traurig macht. Ich mag jede Art von Musik, wenn sie zum Anlass passt. Falls ich mal etwas nicht hören möchte, wechsele ich die CD ( ja, ich besitze noch CD´s, es sind sogar nicht wenige ) oder den Radiosender. Ein Lied das negative Gefühle oder traurige Erinnerungen hervorruft, habe ich nicht.

5. Wen würdest du als erstes beißen, wenn du ein Zombie wärst? 

Bei der Frage musste ich richtig lachen! Es gibt da auf jeden Fall Leute, die mir schnell in den Sinn gekommen sind, aber ich setze mich mal lieber auf meine Finger, bevor ich das hier in aller Öffentlichkeit verrate!

Bis bald, genieße den Frühling!

#fünffragenamfünften im Februar

Hier ist mein Beitrag zur #fünffragenamfünften Monatskolumne von Luzia Pimpinella. Dies hier sind Nics FEBRUAR-Fragen:

1. Was ist deine Superpower?

Mein Planungs- und Organisationstalent wird immer wieder gelobt. Ich könnte zum Beispiel problemlos aufzählen, was ich in den nächsten 5 – 6 Tagen kochen werde. Die dafür notwendigen Lebensmittel habe ich auch schon im Kühlschrank. Üblicherweise habe ich bereits im November alle Weihnachtsgeschenke beisammen. Reisen und Ausflüge plane ich auch gerne schon vorher bis ins Detail. Manchmal mache ich sogar von zu Hause aus schon Reservierungen für Restaurants  😉

2. Was kannst du nicht wegwerfen?

Ich würde niemals meinen Brautstrauß wegwerfen! Er begleitet meinen Mann und mich nun schon über 21 Jahre. Er ist mehrfach mit uns umgezogen ( ich habe ihn IMMER selbst transportiert! ) und liegt im Wohnzimmer oben auf dem Bücherregal. Sonst bin ich nicht so der „Aufheber“ wenn ich denke, dass ich etwas wirklich nicht mehr brauche, kommt es weg. Das gilt für Haushaltsgegenstände genauso wie für Kleidungsstücke oder Deko-Schnickes. Mit den Sachen, die ich aufhebe, habe ich in der Regel eine gute Intuition. Die werden dann tatsächlich irgendwann wieder hervorgeholt und benutzt.

3. Worauf freust du dich jeden Tag?

Jeder Tag hat doch sein eigenes Highlight, oder?! Montags freue ich mich über und auf alles was die neue Woche so zu bieten hat. Freitags natürlich auf freie Tage und Unternehmungen. Einen Fixpunkt, der wirklich jeden Tag gleich ist, habe ich gar nicht. Außer der morgendlichen Kanne Kaffee 😉

4. Welche*s Geräusch*e magst du?

Ich mag die Geräusche, die entstehen, wenn außer mir noch jemand anders zu Hause ist. Wenn ich jemanden höre, der irgendwas tut. Musik, die ich nicht unbedingt selbst anstellen würde. Leben im Haus sozusagen. Wenn es ganz still ist, fühle ich mich manchmal schon fast unwohl und stelle mir Radio oder CD an, damit es nicht ZU still ist.

5. Was hast du immer im Kühlschrank? 

Ich war jetzt nachschauen und habe Sekt, Sojamilch mit Vanillegeschmack und Rote Beete als „immer da“ bewertet. Das sind Sachen, die eben immer gegessen werden genauso wie Joghurt, Räucherfisch oder Blattsalat. Mehr zum gut gefüllten Kühlschrank habe ich ja bereits bei Frage 1 verraten.

Farbenfrohe Paperclips

Schöner Schreiben, ablegen und ordnen 🙂

Heute hab ich eine paar bunter Büroklammern für dich, die gute Laune auf deinen Schreibtisch bringen super schnell gemacht sind. Egal ob du damit Quittungen zusammen hältst, Karten verzierst oder sie in deinem Scrapbookingalbum verwendest. Mit wenig Material kannst du ganz schnell Farbe ins Spiel bringen.

So geht´s:

Neben den Büroklammern brauchst du doppelseitiges Klebeband, Heißkleber und einen Tacker mir bunten Tackernadeln. Dazu Papierreste, Washi Tape, Schleifenband oder Perlen, kleine Stoff-Verzierungen eignen sich genauso wie Glitzersteine. Diese Materialliste enthält jetzt alles, was mir eingefallen ist und ich verwendet habe, sozusagen das Riesen-Paket.

Beim Kleben und Zusammenstellen solltest du nur darauf achten, dass deine Büroklammern mit den angebrachten Motiven in unterschiedliche Richtungen „zeigen“ sonst wird das alles schnell zu laaaangweilig 😉
Die Glitzersteine und Stoffteile habe ich einfach mit Heißkleber befestigt, genauso wie das ausgestanze Herz.

Die kleine Quaste, das Schleifenband und das Band mit den aufgezogenen Perlen werden angeknotet.


Lediglich die Papier- und Washi-Fähnchen haben etwas mehr Zeit in Anspruch genommen: Hierfür habe ich das Papier exact zugeschnitten, gefalzt und mit Klebeband bzw dem Tacker befestigt.


Dies war ein DIY bei dem ich Stunden hätte weitermachen können. Mit dem Material auf dem Tisch kamen mir immer wieder neue Ideen. Jetzt habe ich einen ansehnlichen Vorrat hergestellt und zum Verschenken sind auch noch einige dabei 🙂


Hab einen schönen Tag und bis ganz bald!

Verlinkt bei Dinge vom Dienstag und creadienstag

French Toast / Arme Ritter auf amerikanisch

Willkommen und guten Appetit zu meinem Rezept der Woche!

In dieser neuen Kategorie werde ich unterschiedliche Rezepte vorstellen. Die Idee kam mir, als ich selbst in den Weiten des Internets auf der Suche nach neuen Rezepten war. Manchmal überfällt mich der „Koch-Bournout“, eine Mischung aus „das habe ich in den letzten vier Wochen schon sechs mal gekocht“, „das mag wieder niemand außer mir“ und völliger Motivationslosigkeit mich in die Küche zu stellen. So wie ich oft in Blogs fündig werde, möchte ich dich jetzt mit meinen Lieblingsrezepten in die Küche locken. Los geht´s mit einem süßen Hauptgericht bzw Frühstück für besondere Gelegenheiten.French Toast mit Kirschgrütze Hier habe ich für dich die amerikanische Variante dessen, was in Deutschland als „Arme Ritter“ bekannt ist. Wobei der Unterschied ( meines Wissens nach ) darin besteht, dass die klassischen Armen Ritter in der Pfanne gebraten werden und diese Variante hier aus dem Ofen kommt. Gerade bei größeren Mengen ist das ein unschlagbarer Vorteil 😉 Diese Zutatenliste hier ist für eine Portion, lässt sich aber kinderleicht hochrechnen.

Zutaten pro Person

  • 3 Scheiben Weißbrot oder helles Toast
  • 1 Ei oder die passende Menge Ei-Ersatz, z.B. 1 EL Sojamehl + 3 EL Wasser
  • 1 EL brauner Zucker
  • 60 ml Milch, bei der Verwendung von gesüßter Pflanzenmilch würde ich allerdings den Zucker weglassen

Zubereitung

Zunächst die Brotscheiben in eine Auflaufform schichten, bei mir passt das nicht genau also habe ich die Scheiben passend zerteilt und dann gepuzzelt 😉 Dann die übrigen Zutaten verquirlen und über das Brot gießen.Brot übergießen Dabei die Brote leicht zusammendrücken, so dass sie die Flüssigkeit aufsaugen wie ein Schwamm. An diesem Punkt der Vorbereitung kannst du unterbrechen und das Ganze in den Kühlschrank stellen. Über Nacht oder von Morgens bis Mittags, hier ist alles möglich und das ist für mich auch das Schöne an diesem Rezept. Später muss dein French Toast dann nur noch für etwa 30 Minuten bei 160° Umluft in den Ofen. Fertig ist es, wenn die Eiermasse gestockt und die obere Brotschicht schön gebräunt ist. Auflaufform mit French ToastJe nach Jahreszeit serviere ich es mit frischem oder eingekochtem Obst. Neulich gab es Apfelmus dazu, heute ist Kirschgrütze dran und ich freue mich schon auf die Erdbeersaison! Für die Optik gibt´s in jedem Fall Puderzucker.Gedeckter Tisch

Fröhliche Weihnachten mit Dezember Daily

Moin,

nachdem hier wochenlange Funkstille herrschte, möchte ich dir wenigstens noch eben „Fröhliche Weihnachten!!“ wünschen. In unterschiedlichen Bereichen meinte es das echte Leben mit mir in den letzten Wochen aufregend, chaotisch, unglaublich schlimm… von super Neuigkeiten über einen kleinen Unfall bis zur großen Katastrophe war hier wirklich alles dabei. In dieser Woche komme ich gerade wieder die Spur. Mein einziges Vorzeigbares Kreativprojekt ist das Dezember Daily.

Ein kleines Scrapbooking Album, in dem ich allerlei Schönes aus der Weihnachtszeit zusammentrage.  Mehr dazu findest du hier in meinem Beitrag vom letzten Jahr. So richtig gefreut habe ich  mich in den letzten Wochen über meinen neuen Tisch! *JUCHHU* ich habe einen komplett neuen Arbeitsplatz im Haus, von dem aus ich dich dann im neuen Jahr wieder mit bunten Ideen versorge! Bis dahin, alles Liebe!

Verlinkt beim creadienstag

Türkranz aus Hagebutten

Während der Sommer hier nun endgültig vorbei zu sein scheint, kümmere ich mich schon mal um die Herbst-Deko. Los geht´s an der Haustür mit einem

Türkranz aus Hagebutten

Jeden Tag komme ich an einen kleinen Busch vorbei, der Hagebutten-Artige Früchte trägt. Irgendwann bin dann mit Gartenschere und Handschuhen ausgerüstet hingegangen und habe ein paar Zweige abgeschnitten. Zum Arbeiten mit den Zweigen waren Handschuhe nötig. Üblicherweise bin ich ja keine großer Fan davon, aber dieses Mal ging es wirklich nicht ohne!

Ich habe mit einem relativ langen Zweig ohne Früchte angefangen und den einfach nur um den Ring gewickelt. Eigentlich hatte auch auch noch Band bereit gelegt, das brauchte ich aber nicht, weil meine frischen Zweige so weich und elastisch waren, dass ich sie ganz leicht um den Ring schlingen konnte.

Mit den kürzeren Zweigen habe ich dann für die Optik gearbeitet. Einen Zweig nach dem anderen um den Rohling geschlungen. Die Hagebutten dabei möglichst gleichmäßig auf der Rundung verteilt. Alle Enden ließen sich hierbei zwischen den Drahtring und den allerersten Zweig schieben.

 

Die Zweige habe ich hierzu immer einen nach dem anderen zugeschnitten und mich so rund um vor gearbeitet. Zum Aufhängen habe ich dann ein Stück rot-weißes Lieblingsband befestigt.

Nächstes Projekt sollte dann ein Deko für drinnen sein, mal sehen, was mir dafür einfällt. Wie immer verlinkt bei den Dienstagsdingen und Creadienstag.

Kreativzeit 2018 – so war´s

*Werbung

Auch in diesem Jahr war ich wieder bei der Kreativzeit der Messe Bremen zu Gast. Mittlerweile fühle mich in mich in Halle 7 schon richtig zu Hause 😉

Es waren sehr viele Anbieter dort, die ich auch in den letzten Jahren schon gesehen hatte. Neben der gewohnt großen Stoffauswahl fand ich auch wieder unzählige Stände mit Perlen, Scrapbookingzubehör und unterschiedlichen Farben und Stiften für diverse Mal- und Zeichentechniken. Im Gegensatz zu den letzten Jahren habe ich ich nicht an Workshops teilgenommen. Ich habe mich tatsächlich nur durchs Getümmel treiben lassen. Umschauen und Einkaufen waren meine Beschäftigungen am Freitag Nachmittag. Einige Zeitschriftenverlage hatten ( wie bereits in den letzten Jahren ) aktuelle und ältere Magazine kostenlos zur Verfügung gestellt. Diese finden sich traditionell in der sogenannte Leselounge, einem abgeteilten Bereich mit gemütlichen Sitzplätzen. Einen Blick in meine Einkaufstasche habe ich hier für dich.

Ich liebe Postkarten, manche behalte ich und rahme sie einfach ein, andere verschicke / verschenke ich. Kleine Stempel in einer Überraschungsbox benutze ich für Urlaubsalben oder um Notizen zu verschönern. Die Lichterkette ist Ersatz für eine, die leider nicht mehr funktioniert. Außerdem habe ich ein Stempelkissen und eine Schablone für Mixed Media Techniken gekauft. Ein kleines Nähset musste auch noch mit. In der Mitte siehst du meinen neuen stylischen Flaschenöffner mit Ankermotiv.

 

*Ich wurde von der Messe Bremen zum Besuch der Kreativzeit eingeladen. Diese Einladung beeinflusst meinen Bericht über die Veranstaltung in keinster Weise. Auf den Fotos sind Marken und Hersteller zu erkennen, alle abgebildeten Waren sind selbst bezahlt.

Erntefest in Sottrum 2018

Heute mal ein Beitrag ohne viele Worte. Beim Erntefest in Sottrum gab es in diesem Jahr wieder liebevoll gestaltete Wagen, ein tolles Bühnenprogramm und gute Stimmung.

Die Vorbereitungen für die einzelnen Erntewagen starten bereits am Freitag. Da werden Kränze gebunden, die später die Wagen zieren. Äpfel durchbohrt um Apfelketten zu fädeln, Blumen passend geschnitten und gebunden und und und.

 

Und am Sonntagabend muss alles wieder runter…die Wagen werden schließlich gebraucht! 

Die Spatzen pfeifen übrigens bereits jetzt vom Dach des Heimathauses, dass im nächsten Jahr ein Jubiläum ansteht, dass gebührend gefeiert werden soll!

Was sind denn Artist Trading Cards?

Ein toller Aspekt der sozialen Medien ist ja, dass man immer wieder auf Dinge stößt, die einem im echten Leben nie begegnet wären. Für mich waren das neulich Artist Trading Cards, kurz ATC. Eine liebe Bekannte, der ich auf Instagram folge, zeigt immer wieder ihre bunten Mini-Kunstwerke und brachte mich darauf, mich damit zu befassen. Einen kleinen Auszug meiner Nachforschungen habe ich hier für dich zusammen gestellt.

Die Initiative entstand im Jahr 1997 aus einer Idee des schweizer Künstlers M. Vänçi Stirnemann heraus. Der Ursprung leitet sich von den Trading Cards ( Tauschkarten ) aus dem Sport- oder Comicbereich ab, die aus den USA stammen und in den letzten Jahren auch in Deutschland immer populärer wurden. Die Größe der Karten entspricht ebenfalls diesen: 2,5×3,5 inch, also etwa 64x89mm. Das Spannende ist neben der Herstellung mit Farben, Stempeln oder Strukturpaste das Tauschen. Hierfür gibt es nicht nur Facebookgruppen sondern richtige Tausch-Events in vielen amerikanischen uns europäischen Städten. Material, Thema und Technik sind jeden Teilnehmer selbst überlassen und es kann wirklich jeder mitmachen. Ich finde übrigens, dass sich die Karten auch ganz prima als Geschenkanhänger oder Grußkarten eignen.

Für meine Karten habe ich auf schwerem DIN A4 Papier zunächst mit unterschiedlichen Farben die Hintergründe gestaltet. Zum Teil habe ich die Farbe mit einer Walze aufgetragen, zum Teil aufgesprüht. Zusätzlich sind einige der Karten mit dreidimensionaler Strukturpaste versehen. Schicht um Schicht entsteht so eine immer andere Farbkombination mit ganz eigener Wirkung. Den Zuschnitt der einzelnen Karten habe ich nach dem Trocknen durchgeführt und mir die schönsten Papierabschnitte ausgesucht.

Die anderen Papiere werde ich entweder weiterbearbeiten um sie später ebenfalls als ATC zur Verfügung zu haben oder als Geschenkanhänger ausstanzen oder als Deko für Karten oder Scrapbooking zu verwenden.

Verlinkt beim Creadienstag und den Dienstagsdingen.